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Recht Kurz

Heft 4/2021

Kein Schutz für „Verhinderungsblockaden“

Von Veza Schwörer, Berlin

Hier eine Gorleben-Sitzblockade

Protest gegen Rechts wird erschwert. Der Versuch der Blockade eines AfD-Parteitags soll keine Versammlung sein: Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg entschied, dass sogenannte Verhinderungsblockaden weder in den Schutzbereich von Art. 8 Abs. 1 Grundgesetz (GG) noch in den Anwendungsbereich des Versammlungsgesetzes fallen (Urteil vom 18.11.2021 – Az. VGH 1 S ... Weiterlesen

Heft 4/2021

Und jährlich grüßt der Bahnstreik

Von Pascal Annerfelt, Frankfurt a. M.

So verlässlich wie die dem DBB Beamtenbund und Tarifunion angehörige Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) die Deutsche Bahn (DB) bestreikt, so sicher klagt die DB gegen diese Arbeitskampfmaßnahmen. Dabei wird sie üblicherweise von der Frankfurter Wirtschaftskanzlei Allen & Overy (A&O) vertreten. So wie auch andere Unternehmen des Transport-Sektors, etwa die ... Weiterlesen

Heft 3/2022

Gekommen um zu bleiben

Von Paula Zimmermann, Berlin

Mit Urteil vom 24.05.2022 (Az. 6 C 9.20) hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) entschieden, dass auch infrastrukturelle Einrichtungen eines Protestcamps dem Schutz von Art. 8 Abs. 1 Grundgesetz (GG) unterfallen. Gegenstand des Verfahrens war die Frage, ob ein Grundstück, das während des Klimacamps 2017 im rheinischen Braunkohlerevier Garzweiler zu Übernachtungszwecken ... Weiterlesen

Heft 3/2022

Corona im Justizvollzug

Von Lorenz Bode, Magdeburg

Die Corona-Pandemie ist für den Justizvollzug eine Herausforderung. Warum das so ist, wird deutlich, wenn man sich die Lebenswirklichkeit von Gefangenen bewusst macht. Diese Menschen leben – erzwungenermaßen – in einer engen, von der Außenwelt abgeschlossenen Gemeinschaft, können ihren Tagesablauf nicht frei bestimmen und sind regelmäßig auf die Hilfe der Anstaltsbediensteten ... Weiterlesen

Bahn darf keine falsche Anrede nutzen

Von Esben Rüsing, Frankfurt a.M.

Am 21.06.2022 hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt a. M. (9 U 92/20) bestätigt, dass Unternehmen nichtbinäre Menschen im Grundsatz nicht mit falscher Anrede adressieren dürfen. Die klagende Person und die Beklagte hatten gegen das zuvor in derselben Sache ergangene Urteil (Az. 2-13 O 131/20; siehe ReKu von Mareike Sinz in FoR 1/2021) des Landgerichts (LG) Berufung ... Weiterlesen

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