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Antisemitismus (1/2024)

Schwerpunkt

Nicht nur ein Problem der Juden

Antisemitismus und Betroffenenperspektive

Von Alisa Jachnowitsch

Der Begriff des Antisemitismus ist auf den ersten Blick allen geläufig. Spätestens seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 und der daraufhin erheblich angestiegenen Zahl antisemitischer Vorfälle nicht nur hierzulande ist der gesellschaftspolitische Diskurs darüber neu geweckt. Doch was ist eigentlich Antisemitismus? Und welche Erfahrungen machen davon Betroffene in ... Weiterlesen

Schwerpunkt

Zwischen Irrungen und Wirrungen?

Das Tragen von „Ungeimpft“-Sternen als Herausforderung für die Strafjustiz

Von Laura Schwarz

Antisemitismus ist in Deutschland immer noch weit verbreitet und lässt sich in allen gesellschaftlichen Schichten finden. Um Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen souverän entgegenzutreten, bedarf es einer antisemitismuskritischen Strafjustiz. Dass die Strafjustiz bisher im Umgang mit Antisemitismus erhebliche Defizite aufweist, zeigt dieser Beitrag am Beispiel des ... Weiterlesen

Schwerpunkt

Judenhass Underground

Antisemitismus in emanzipatorischen Subkulturen und Bewegungen

Von Isabelle Schmitt

Kritisch, aber konstruktiv ist der Anspruch, den die Herausgebenden des Sammelbandes „Judenhass Underground. Antisemitismus in emanzipatorischen Subkulturen und Bewegungen“ eingangs formulieren. In dem 2023 von Nicholas Potter und Stefan Lauer herausgegebenen Buch im Hentrich & Hentrich Verlag geht es um eine kritische Selbstreflektion von Antisemitismus in den eigenen ... Weiterlesen

Schwerpunkt

(Kein) Platz für Antisemitismus?!

Antisemitismus und Verwaltungsrecht

Von Christoph Schuch

Antisemitismus ist auf dem Vormarsch – auch auf der Straße und bei Veranstaltungen in öffentlichen Einrichtungen. Relevant ist dabei häufig der israelbezogene Antisemitismus. Der Beitrag führt in diesen ein und stellt die Frage: Wie kann ein antisemitismuskritisches Verwaltungsrecht dem, insbesondere durch Versammlungsrecht und Kommunalrecht, beikommen? Die häufig vom ... Weiterlesen

Schwerpunkt

Ein Strafgesetz gegen Holocaustleugnung

Gesetzgebungsprozess und Kontroversen

Von Johannes Maurer

Holocaustleugnung ist in Deutschland seit 1994 strafbar. § 130 Abs. 3 Strafgesetzbuch (StGB) legt das ausdrücklich fest. In der Systematik des Äußerungsstrafrechts kommt der Norm eine Ausnahmestellung zu. Schon der Gesetzgebungsprozess zu § 130 Abs. 3 StGB war langwierig und geprägt von Kontroversen. Angesichts aktueller Anwendungsfälle lohnt es sich, den Entstehungsprozess zu ... Weiterlesen

Recht Kurz

Rechtswidriger Polizeikessel

Von Eric von Dömming, Frankfurt (Main)

Als 2010 in Frankreich das Rentensystem reformiert und das reguläre Renteneintrittsalter von 60 auf 62 Jahre angehoben werden sollten, liefen große Teile der Bevölkerung Sturm. Wie in Frankreich üblich, wenn es um Beschränkungen des Sozialstaats geht, kam es bei den folgenden Demonstrationen immer wieder zu Ausschreitungen. Als am 21. Oktober in Lyon erneut eine große ... Weiterlesen

Recht Kurz

Waffenverbotszonen ohne Rechtsgrundlage

Von Jakob Junghans und David Schily, Halle (Saale)

Die in der Tradition von Repressionspolitik stehenden Waffenverbotszonen (WVZ) haben nach 2021, als ein Gericht die Leipziger Verbotszone aufgrund einer fehlenden Subdelegation kippte, die zweite gerichtliche Niederlage erhalten. Diesmal durch ein Oberverwaltungsgericht (OVG), (Urteil vom 28.09.2023 – 3 K 208/21). Jedoch sah das OVG Magdeburg auch dieses Mal nicht ... Weiterlesen

Politische Justiz

„Ein neues Ausmaß antisemitischer Vorfälle“

Interview mit Benjamin Steinitz von RIAS e.V.

Von Redaktion

Herr Steinitz, Sie sind Geschäftsführer des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e.V. (RIAS). Können Sie die Arbeit von RIAS kurz für uns beschreiben? Zentral für unsere Arbeit ist, dass RIAS-Meldestellen antisemitische Vorfälle unter- und oberhalb der Strafbarkeitsgrenze erfassen und diese dann anonymisiert statistisch auswerten. Nur so kann ... Weiterlesen

Sammelsurium

Ringvorlesung Rechtsextremismus und Recht an der HU Berlin

Von Charlotte Langenkamp, Sophie Borkel

Mobilisierungsgewinne, Diskursverschiebungen und die jüngsten Wahlergebnisse zeigen, dass Rechtsextremismus unsere Demokratie akut gefährdet. In solchen Zeiten ist es wichtig, dass alle staatlichen Institutionen, insbesondere die Justiz, ihren Aufgaben gewachsen sind. Voraussetzung dafür sind entsprechend ausgebildete Jurist*innen.Die Änderung des § 5a des Deutschen ... Weiterlesen

Winter-BAKJ 2023/24

Von akj Frankfurt, Kritische Jurist*innen Heidelberg

Vom 12. bis zum 14. Januar 2024 fand der Winter-BAKJ 2023/24 zum Thema „Gefängnis und Strafe“ statt. Organisiert wurde er vom akj Frankfurt und den Kritischen Jurist*innen Heidelberg. Eröffnet wurde der inhaltliche Teil des BAKJ am Freitagabend mit einem spannenden Vortrag von Professorin Ana Cárdenas Tomažič. Am Samstag folgten dann weitere großartige Beiträge. Die Themen ... Weiterlesen

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Heft-Cover

Heft-Intro

Als wir im Sommer 2023 den Schwerpunkt für dieses Heft planten, konnten wir das Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 und den darauffolgenden rasanten Anstieg antisemitischer Vorfälle noch nicht erahnen. Die eingesandten Texte sind überwiegend danach entstanden und durch diese Ereignisse geprägt; sie alle behandeln Aspekte, die auch vor dem 7. Oktober schon wichtig waren, aber durch diese Entwicklungen eine neue Dringlichkeit erlangt haben.

Den Einstieg macht Alisa Jachnowitsch, die sich einigen grundlegenden Aspekten des Begriffs des Antisemitismus widmet und auf Perspektiven von Betroffenen eingeht. Laura Schwarz beschreibt Herausforderungen, mit denen die Strafjustiz bei der Beurteilung von Fällen der Verwendung der sogenannten „Ungeimpft“-Sterne konfrontiert ist. Anschließend stellt Isabelle Schmitt den lesenswerten Sammelband „Judenhass Underground“ vor.

Der Frage, wie im Bereich des Verwaltungsrechts angemessen auf Antisemitismus reagiert werden kann, widmet sich Christoph Schuch und zeigt, wie fehlendes Wissen insbesondere über israelbezogenen Antisemitismus das (nicht nur rechtliche) Vorgehen dagegen erschwert. Die Geschichte des strafrechtlichen Verbots der Holocaustleugnung und deren Sonderstellung im Äußerungsstrafrecht beleuchtet Johannes Maurer in seinem Artikel. In der Rubrik Politische Justiz gibt Benjamin Steinitz, der Geschäftsführer des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e.V. (RIAS), im Interview einen Einblick in die praktische Arbeit der Meldestellen.

Abseits vom Schwerpunktthema berichten Jakob Junghans und David Schily in der Rubrik Recht Kurz über einen Erfolg im Kampf gegen Waffenverbotszonen und Eric von Dömming über eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zu Polizeikesseln. Und schließlich berichten Charlotte Langenkamp und Sophie Borkel von einer Ringvorlesung der HU Berlin zum Thema Rechtsextremismus und Recht, die zu einer fundierten Auseinandersetzung mit dem Thema im Jurastudium beitragen soll.



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